HEY Museum

Geschichte zum Anfassen

In Heist hat am Wochenende das HEY Museum eröffnet – und poliert das angestaubte Image eines Heimatmuseums nach allen Regeln der Kunst auf.

In verschiedenen Räumen kann man hier die Geschichte des Fischerdorfs Heist und die Entwicklung Knokkes von der Künstler-Enklave zum prominenten Seebad erleben. Das Museum befindet sich im ehemaligen Schulgebäude von Heist. Jetzt kann man in den liebevoll restaurierten Klassenräumen die Geschichte der Seefahrt entdecken. Und lernt, wie die Lehrer früher unterichtet haben.

In der Halle führt eine 360 Grad Projektion durch die Entwicklung von Knokke und Heist, an einer elf Meter langen Panorama-Wand kann man die georaphische und historische Entwicklung der beiden Städte interaktiv nachvollziehen. Wirklich spannend. Nicht nur inhaltlich, sondern auch die Technik, mit der hier Geschichte erlebbar gemacht wird. Auf dem Boden befindet sich eine Art Landkarte, die man mit diesen weißen Geräten (s. Foto) abfährt. Anhand von Filmen auf den Monitoren und über Kopfhörer werden Geschichten zu den entsprechenden Orten erzählt.

Im Nachbargebäude findet man den Pavillion mit Blick auf die touristischen Highlights, die Knokke-Heist zu einem so beliebten Reiseziel gemacht haben. Filme, Worte, Bilder und Objekte lassen einen zurück in die Vergangenheit reisen. Ein wirklich lohnenswerter Ausflug, um auf spannende und innovative Weise viel über die Historie und die Zukunft von Knokke-Heist zu lernen.

Fotos: Kristina Jordan

HEY Museum * Pannenstraat 138 * 8301 Knokke-Heist
Geöffnet Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr, in den flämischen Schulferien täglich.
hey.knokke-heist.be

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